Behandlung des übermässigen Schwitzens

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Viele Menschen leiden unter vermehrtem Schwitzen, auch bei moderaten Temperaturen und ohne physische Anstrengung. Meist sind die Achselhöhlen, Handflächen und Fußsohlen betroffen. In ausgeprägten Fällen kann der Schweiß förmlich von der Haut tropfen, was zu sozialen Ängsten, Schamgefühlen und peinlichen Situationen führen kann.

Eine vorübergehende Linderung kann durch lokale Botox-Injektionen erzielt werden, die allerdings mehrmals jährlich wiederholt werden müssen. Wenn ein dauerhaftes Ergebnis angestrebt wird, so empfiehlt sich eine Saugcurettage, die ähnlich wie eine Fettabsaugung funktioniert. Mittels dieser Methode können insbesondere die Achselhöhlen gut behandelt werden.

Beratung und Behandlung

Vor jeder Behandlung steht eine körperliche Untersuchung und ausführliche Beratung. Die Areale werden inspiziert und das Ausmaß der Schweißproduktion verifiziert, die entsprechenden Areale markiert und Fotos angefertigt. Abhängig von den Befunden und individuellen Bedürfnissen wird ein maßgeschneiderter Behandlungsplan erstellt, der sich an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert.

Behandlung mit Botox

Dieses Verfahren eignet sich für die Achselhöhlen, Handflächen und Fußsohlen. Mittels sehr feiner Nadeln wird Botox in die entsprechenden Areale eingebracht. Danach werden die Stellen gekühlt, um Schwellungen so gering wie möglich zu halten. Sport, starke körperliche Anstrengungen und Saunabesuche sollten am Tag der Behandlung ausgesetzt werden. Der Effekt der Behandlung wird nach etwa einer Woche sichtbar und hält meist für drei bis sechs Monate an.

Behandlung mittels Saugcurettage

Diese Methode wird in den Achselhöhlen angewendet. Ein oder zwei kleine Inzisionen werden vorgenommen, ein Lokalanästhetikum eingebracht und dann die Schweißdrüsen mit feinen Spezialkanülen abgesaugt. Dadurch wird die Zahl der Schweißdrüsen, und somit die Schweißneigung, dauerhaft reduziert. Ein Kompressionsverband muss für circa eine Woche postoperativ getragen werden.