Gesichtstraffung

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Durch ein Facelift können die sichtbaren Alterungsprozesse des Gesichts und Halses durch die chirurgische Entfernung von überschüssiger Haut und Straffung der tiefen Gewebeschichten korrigiert werden. Gleichzeitig können auch eingefallene Wangen beseitigt und prominentere Jochbögen kreiert werden.

Da die anatomischen Verhältnisse bei jedem Patienten sehr unterschiedlich sind, muss vor jedem Eingriff eine genaue Analyse der individuellen anatomischen Begebenheiten erfolgen. Um das bestmögliche ästhetische Resultat zu erzielen, wird ein Facelift oft mit anderen Eingriffen, wie einer Halsstraffung, einer Lidstraffung oder einem Eigenfetttransfer zum Gesicht, kombiniert.

Beratung

Vor jedem operativen Eingriff findet ein ausführliches Beratungsgespräch und eine körperliche Untersuchung statt. Da jeder Patient einzigartig bezüglich Anatomie und Wünschen ist, wird für jeden Patienten ein individueller Behandlungsplan erstellt, der auf den neuesten Methoden und Erkenntnissen der Plastischen Chirurgie basiert. Fotografien werden angefertigt und anhand von Diagrammen der Eingriff schrittweise erklärt, inklusive Limitationen, möglichen Risiken, alternativen Behandlungsmethoden und Nachbehandlungsplan.

Ziel ist es, realistische Erwartungen abzustecken und gemeinsam die gewünschten Resultate zu definieren. Um das bestmögliche ästhetische Ergebnis zu erzielen, wird ein Facelift oft mit anderen Eingriffen, wie einer Halsstraffung, einer Lidstraffung oder einem Stirnlift kombiniert. Ein Eigenfetttransfer zum Gesicht bringt zusätzlich Volumen in die erschlafften Areale und wirkt verjüngend. Ein jugendlicheres Aussehen mit frischer und vitaler Ausstrahlung ist das Ziel eines Facelifts, ein überzeichnetes “operiertes Aussehen”, gilt es hingegen zu vermeiden.

Operationsmethoden

Die modernsten Operationsmethoden kommen zum Einsatz. Der Eingriff wird in Vollnarkose durchgeführt. Viele verschiedene Techniken sind bekannt und haben sich bewährt. Die für den Patienten beste Operationsmethode wird gewählt, wobei der Entscheidungsprozess durch die Anatomie des Gesichts, sowie das Ausmaß des überschüssigen und erschlafften Gewebes bestimmt wird.

In der Regel können die Narben sehr fein und unauffällig designed werden, um eine Stigmatisierung des betroffenen Patienten zu vermeiden. Für ein vollständiges Facelift werden die Inzisionen im behaarten Kopfbereich, entlang der Schläfe, sowie vor- und hinter dem Ohr gelegt. Varianten mit verkürzten Schnitten („Mini-Facelift“) sind eine Option, wenn die Alterungsprozesse noch nicht so weit fortgeschritten sind. Die tieferen Gewebeschichten („SMAS“) werden in eine jugendlichere Position gestrafft, um ein langandauerndes Operationsergebnis zu gewährleisten. Die Haut wird dann darüber ausdrapiert und überschüssige Hautanteile entfernt. Unerwünschte Fettdepots können ebenfalls entfernt werden, z.B. durch direkte Exzision oder Fettabsaugung.

Ein Eigenfetttransfer zu Regionen mit Volumenverlust, z. B. über den Jochbögen oder an den Schläfen, sorgt für zusätzliche Frische. Mit viel Liebe zum Detail wird dafür gesorgt, dass eine ebenmäßige Hautkontur entsteht und das bestmögliche ästhetische Ergebnis mit minimalen Narben resultiert.

Nachbehandlung

Meist werden zwei kleine Drainagen unterhalb der Ohrläppchen gelegt und nach ein bis zwei Tagen wieder entfernt.

Sterile Verbände und ein leichter Kompressionsverband müssen initial getragen werden. Nach etwa sieben Tagen werden meist die Fäden entfernt. Schwellungen, blaue Flecken und ein gewisses Spannungsgefühl sind nach diesem Eingriff für einige Wochen als normal zu bezeichnen, auch kann die Sensibilität im Gesichtsbereich zunächst etwas eingeschränkt sein.

Auf ausgiebige Sonnenbäder und Solariumbesuche sollte postoperativ für einige Monate verzichtet werden, damit die Narben abblassen können und möglichst fein werden. Insgesamt ist der Verlauf und die Länge der Erholungsphase stark davon abhängig, welche Operationsmethode gewählt und welche zusätzlichen Eingriffe durchgeführt wurden. Am Ende steht ein natürlicher frischerer Look, der mehr Energie und Aktivität ausstrahlt.

Häufige Fragen zur Gesichtsstraffung

Ist das Fadenlifting eine Alternative zum Facelift?

Ein Fadenlift ist ein minimalinvasiver Eingriff, der in der Arztpraxis in lokaler Betäubung durchgeführt werden kann. Es verbleiben praktisch keine Narben und der Eingriff ist nahezu schmerzfrei. Das Ergebnis ist sofort sichtbar, der Fadenlift ist bezüglich Effektivität und Haltbarkeit aber nicht mit einem echten Facelift vergleichbar. Ein klassisches Facelift bietet sich für Patienten an, die sehr ausgeprägte Alterserscheinungen mit deutlich hängender Haut im Gesicht aufweisen. Durch strategisch klug gewählte Inzisionslinien in der Gesichtsperipherie können exzellente Resultate erzielt werden, die oft zehn Jahre und länger anhalten.