Bauchdeckenstraffung

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Eine Schwangerschaft, frühere Operationen, ein großer Gewichtsverlust und auch die Genetik können dazu beitragen, dass die Haut, das darunter liegende Bindegewebe und die Muskeln, die unseren Bauch straff halten, erschlaffen. Selbst nach einer Diät und Sport kämpfen viele Frauen und Männer damit, ihren Wunsch nach einem flachen, straffen Bauch zu verwirklichen. Falls Sie unter überschüssiger Haut oder einer schlaffen Bauchmuskulatur leiden, die dazu führt, dass sich Ihr Bauch nach vorne wölbt, könnten Sie von einer sogenannten Abdominoplastik, besser bekannt als Bauchdeckenstraffung, profitieren.

Bei einer Bauchdeckenstraffung werden überschüssige, lose Haut und Fett, die sich aufgrund einer Gewichtszunahme oder Schwangerschaft angesammelt haben, aus dem unteren Bauchbereich entfernt und die Bauchdecke gestrafft.

Oft ist auch eine Straffung der Bauchwandmuskulatur angebracht. Ziel ist es, den unteren Rumpf, der sich von der Mitte des Bauchs bis zu den Flanken erstreckt, zu modellieren, und so eine schmeichelhafte Taille zu formen.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Ihnen eine Bauchdeckenstraffung zu einer strafferen, schlanken Körpermitte verhelfen kann, sind Sie herzlich dazu eingeladen, einen Beratungstermin zu vereinbaren. Rufen Sie uns noch heute an!

Warum Bauchdeckenstraffung?

Eine Bauchstraffung ist eine hervorragende Möglichkeit, um den Bauch des Patienten in einen flachen, konturierten Bauch zu verwandeln, der sich aufgrund überschüssiger Haut, Fettansammlungen oder einer schlaffen Muskulatur nicht immer mit einer Diät und Sport erreichen lässt.

Bei einer Bauchstraffung macht Dr. Dalia Sattler, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, einen Schnitt im Unterleib des Patienten, an einer Stelle, die in die sogenannte Bikinizone fällt. In manchen Fällen ist zudem eine Fettabsaugung sinnvoll, um überschüssiges und hartnäckiges Fett aus dem Bauchbereich und möglicherweise auch den Flanken zu entfernen. Dadurch entsteht eine möglichst proportionale Körperform und ein gut konturiertes Ergebnis. Um einen strafferen Bauch zu erzielen, wird lose Haut aus dem Bauchbereich des Patienten entfernt, und die restliche Haut straff gezogen. Eine Bauchdeckenstraffung ist mehr als nur ein kosmetischer Eingriff: Während des Verfahrens wird die darunter liegende lose Bauchmuskulatur repariert oder gestrafft, was die Bauchdecke stärkt, die Haltung verbessert, Schmerzen im unteren Rückenbereich reduziert und den Bauch flacher und konturierter aussehen lässt.

Überschüssige Haut wird über den Schnitt am Unterbauch entfernt. Hierbei wird oft auch der Hautbereich entfernt, der Dehnungsstreifen aufweist. Dehnungsstreifen bilden sich bei einer Schwangerschaft oder Gewichtszunahme meist in diesem Bereich des Bauchs.

Die schwierigste Erholungsphase nach einer Bauchstraffung sind die ersten zwei bis vier Tage. Patienten wird empfohlen, sich mindestens zwei Wochen von der Arbeit freizunehmen, damit ihr Körper ausreichend heilen kann. Bereits in der ersten Woche können die Patienten einen ersten Eindruck von ihrem schlanken, modellierten Bauch gewinnen. Der Patient darf sich nach dem Eingriff ruhig leicht bewegen.

Eine Bauchstraffung kann Patienten, die von ihren hartnäckigen Fettpölsterchen am Bauch genervt sind, einen großen Schub Selbstvertrauen geben. Männer und Frauen, die aufgrund überschüssiger Haut, Fett oder einer geschwächten Bauchdecke mit dem Abnehmen hadern, sind herzlich dazu eingeladen, noch heute einen Beratungstermin mit Dr. Dalia Sattler zu vereinbaren.

Kandidaten

Gute Kandidaten für eine Bauchdeckenstraffung sind Menschen, die:

  • abgenommen haben, aber nicht in der Lage sind, die letzten hartnäckigen Fettpölsterchen oder Schwangerschaftspfunde loszuwerden (ihr Bauch wölbt sich trotz einer herkömmlichen Diät und Sport)
  • unter schlaffer Haut am Bauch leiden
  • unter schlaffen Bauchmuskeln leiden, wie es häufig nach einer Schwangerschaft der Fall ist.
  • einen allgemein gesunden Lebensstil führen
  • ihren gewünschten Gewichtsverlust zum Großteil erreicht haben und keine weiteren Schwangerschaften planen
  • keine medizinischen Vorerkrankungen haben, die der gesunden Genesung nach einer Bauchstraffung im Wege stehen würden
  • eine offene Einstellung mitbringen und sich darüber im Klaren sind, dass die Ergebnisse einer körperformenden OP variieren können.

 
Kandidaten für eine Bauchstraffung sollten außerdem Nichtraucher sein, da Rauchen die Genesung des Patienten beeinträchtigen kann.

Beratung

Bevor Sie sich einem chirurgischen Eingriff unterziehen können, findet eine körperliche Untersuchung und Beratung mit einem Facharzt statt. Jeder Patient ist einzigartig. Aufgrund körperlicher Unterschiede und den individuellen Wünschen des Patienten, erstellt der Chirurg nach einem detaillierten Gespräch und der Erläuterung der verschiedenen modernen Operationstechniken, einen individuellen Behandlungsplan. Es werden Fotos gemacht und Diagramme erstellt, die den Ablauf sowie Einschränkungen und mögliche Risiken Schritt für Schritt erläutern. Das Hauptziel ist es, Ihnen eine realistische Vorstellung zu vermitteln.

Die gewählten Hautschnitte und Techniken hängen von individuellen Merkmalen, wie dem Alter, Gewicht, Hautqualität und möglichen Fettansammlung in anderen Teilen des Bauches ab, die eine zusätzliche Fettabsaugung erfordern können. Bei der Evaluierung eines Kandidaten für dieses Verfahren werden auch Alter, Fettleibigkeit und Rauchgewohnheiten berücksichtigt. Fettleibige Patienten und Raucher haben ein deutlich höheres Risiko für Wundheilungsprobleme.

Before & After Photos

Chirurgisches Verfahren

Wir berufen uns bei unseren Operationsverfahren auf modernste Konzepte. Bauchdeckenstraffungen (Abdominoplastik) werden unter Vollnarkose durchgeführt. Die angewandte Technik hängt von den individuellen Patientendaten und dessen anatomischen Eigenschaften ab. Der Chirurg macht einen leicht bogenförmigen Schnitt unterhalb des Hüftknochens über dem Schambereich. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einem Bikinischnitt. Während des Eingriffs werden überschüssige Haut und Fett aus dem Unterleib entfernt und die Bauchwandmuskulatur gestrafft. Die Modellierung und Straffung erfolgt auf zwei Ebenen: von innen, in Form der Muskelstraffung, und von außen, durch die Entfernung von überschüssiger Haut und Fett.

Der Bauchnabel wird nach der Entfernung des Weichgewebes in der Regel neu positioniert. Dadurch, dass der Nabel ein wichtiges Element der Bauchstraffung ist, legen wir sehr viel Wert darauf, dass er schön tief und oval geformt ist. Hierzu verwenden wir mehrere feine Nähte, die den Bauchnabel am darunter liegenden Muskelgewebe fixieren und verdünnen das umliegende Fettgewebe, sodass eine schöne Kerbe entsteht. Um ein perfektes Gesamtergebnis und eine möglichst schmeichelhafte Bauchkontur zu erzielen, ist in einigen Fällen eine zusätzliche Fettabsaugung an den Flanken erforderlich.

Einige schlanke Patienten, die unter überschüssiger Haut und kleinen Fettpölsterchen überwiegend  am Unterbauch leiden, kommen für eine „Mini-Abdominoplastik“ in Frage. Bei diesem Verfahren werden die überschüssige Haut und Fettpölsterchen im Unterbauch über einen kleineren Schnitt entfernt. Der Bauchnabel muss hierbei nicht neu positioniert werden.

Nachbehandlung

Die meisten Patienten müssen zwei Nächte in der Klinik verbringen. In der Regel werden 2-3 Drainagen eingelegt, die 2-7 Tage lang Flüssigkeiten, wie Wundsekret, ableiten. Die Wunden werden mit Antihaft-Verbänden bedeckt und der Patient muss Kompressionskleidung tragen. Alle Fäden sind resorbierbar, mit Ausnahme der Fäden um den Bauchnabel herum, die ca. zwei Wochen nach dem Eingriff entfernt werden. Der Patient kann sich nach dem Eingriff bewegen und wird sogar dazu ermutigt. Anstrengende körperliche Aktivitäten und schweres Heben sollten jedoch mehrere Wochen lang vermieden werden. Die meisten Patienten kehren innerhalb von 2-3 Wochen auf die Arbeit zurück.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Patienten nach ihrer Bauchstraffung unter blauen Flecken oder Schwellungen leiden. Diese Symptome klingen innerhalb von sechs Wochen ab. Dr. Dalia Sattler kann Patienten, die während der Genesung unter Schmerzen oder Unbehagen leiden, ein Schmerzmittel empfehlen.

Das Verfahren kann bei Patienten, die unter schlaffer Haut oder einem fehlendem Muskeltonus im Unterbauch leiden, zu hervorragenden Ergebnissen und einem gut geformten, ästhetisch ansprechenden Bauch führen.

Ergebnisse

Bereits eine Woche nach dem Eingriff können Patienten ihren schlankeren, strafferen Bauch und ihre modellierte Körperform bewundern. Die Ergebnisse werden sich in den nächsten Wochen mit abnehmenden Schwellungen weiter verbessern.

Der Patient kann sich nach der Bauchstraffung auf einen flachen, modellierten Bauch und ein insgesamt proportionelleres, gesünderes Erscheinungsbild freuen. Um die Ergebnisse einer Bauchdeckenstraffung beizubehalten, wird den Patienten empfohlen, nach der Genesungszeit regelmäßig Sport zu treiben und sich gesund zu ernähren. Jede größere Gewichtszunahme kann die Ergebnisse der Bauchdeckenstraffung beeinträchtigen.

Häufig gestellte Fragen: Bauchdeckenstraffung

Wie lange dauert der Heilungsprozess nach einer Bauchdeckenstraffung?

Die Genesungszeit für eine Bauchdeckenstraffung hängt unter anderem vom Ausmaß der Schnitte und dem Grad der Straffung ab. Außerdem kommt es darauf an, ob die darunter liegenden Rektusmuskeln gestrafft wurden und eine zusätzliche Fettabsaugung an den Flanken durchgeführt wurde. Diese Faktoren beeinflussen die postoperativen Schmerzen, das Spannungsgefühl und die gesamte Genesungsdauer.

Die meisten Patienten sollten innerhalb weniger Tage gerade stehen können und ihre normalen Aktivitäten nach 4-6 Wochen wieder aufnehmen können.

Wie lange sollte ich nach einer Bauchdeckenstraffung auf Sport verzichten?

Auch hier kommt es auf das Ausmaß der durchgeführten Bauchdeckenstraffung an und vor allem darauf, ob der Rektusmuskel repariert wurde. Beachten Sie, dass die Reparatur der Bauchmuskeln meist erst nach mehreren Schwangerschaften angebracht ist.

Bei einer normalen postoperativen Heilung, kann sich der Patient ca. 4 bis 6 Wochen nach dem Eingriff wieder leicht sportlich betätigen. Falls eine Rektus-Plikation durchgeführt wurde, sollte der Patient ca. 8 Wochen mit dem Sport warten.

Muss ich nach einer Bauchdeckenstraffung mit Schwellungen rechnen?

Nach einer Bauchdeckenstraffung müssen Sie mit möglichen Schwellungen rechnen. Der Grad der Schwellungen hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Ausmaß der Operation
  • Zusätzliche Fettabsaugung
  • Fleißiges Tragen der Bauch-Kompressionskleidung

Falls Sie sich einen schlankeren, gesünder aussehenden Bauch wünschen, vereinbaren Sie noch heute einen Beratungstermin mit Dr. Dalia Sattler.